Rafael Moneo hat einmal die Architektur von Enric Miralles als einen Prozeß bezeichnet, dessen Anfang bekannt war, aber nicht dessen Ergebnisse. In der Tat hat Miralles sein Werk als eine unvollendete Arbeit betrachtet, in der die einzelnen Gebäude und Entwürfe Kapitel einer einheitlichen, sich ständig wiederholenden Geschichte sind.
Die Friedhofsanlage Igualada in Spanien ist einer der, unserer Meinung nach, intensivsten Bauwerke des katalanischen Architekten Enric Miralles (*1955/ †2000). Erbaut in den Jahren 1985-1991.
Der 32-seitige, durchgehend 4-farbige Katalog, erschließt das Bauwerk aus einer ganz persönliche Perspektive - die des Besuchers. Eine photographische Begehung - jede Photographie ein Moment des Innehaltens. Dank der Gegenüberstellung und Anordnung der einzelnen Abbildungen kommt der Katalog ohne eine geschriebene Erklärung, Einleitung aus. Dabei war es wichtig einen Spannungsbogen innerhalb der Abfolge zu entwickeln, der den verwendeten Bau-Materialien, den Größenverhältnissen, den Anordnungen und den Stimmungen gerecht wird.
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Rafael Moneo once referred to Enric Miralles' architecture as "...a process whose beginning was known, but whose result was not." Miralles describes his achievements as incomplete works in which single buildings and designs are chapters of a unifying, continuously self-repeating narrative.
In the 32-page catalogue, Hort decided to look at the Igualada Cemetery from a rather personal perspective: that of the visitor. A photographic account. Each image representing a moment of enthrallment experienced by the visitor.
We wanted the catalogue to communicate without any written explanations or introduction. This was done by developing within the sequence of images tensional curves focusing on the buildings materials, size relations, formations and the buildings surroundings.
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